Kontakt
Sliderbild

Fördermittel 2020: Förderungen mit Erneuerbaren Energien

Verbesserten Förderkonditionen für erneuerbare Wärme in Heizungsanlagen

Fördermittel für Erneuerbare Energie

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhöht die Förderung für das Heizen mit erneuerbaren Energien. Die Änderung ist seit dem 01.01.2020 in Kraft. Seit dem 02.01.2020 können Anträge über das neue, vereinfachte elektronische Antragsformular beim BAFA gestellt werden. Für vorher beantragte Maßnahmen oder bereits bewilligte Anträge gelten die Bestimmungen der Förderrichtlinie vom 11.03.2015.

Kurz vorab: Was hat sich seit Anfang 2020 geändert?

"Die wesentliche Änderung wird sein, dass von der Festbetragsförderung auf eine anteilige Förderung umgestellt wird. Grundlage für die Berechnung des Zuschusses sind die förderfähigen Kosten."

"EE-Hybridheizungen, Biomasse- und Wärmepumpenanlagen werden grundsätzlich mit 35% der förderfähigen Kosten gefördert. Gas-Hybridanlagen und Solarkollektoranlagen werden grundsätzlich mit 30% der der förderfähigen Kosten gefördert. Gasbrennwertheizungen, die erst im Laufe von zwei Jahren um eine Technologiekomponente zur Nutzung erneuerbarer Energien erweitert werden, können eine Förderung von 20% der förderfähigen Kosten erhalten.

Außerdem wird der Ersatz von Ölheizungen durch eine Biomasse-Anlage, Wärmepumpe oder Hybridanlage mit einer zusätzlichen Prämie von 10 Prozentpunkten auf den ansonsten gewährten Fördersatz der zu errichtenden Anlage gewährt.

(Quelle: BAFA)

Kurz zusammengefasst ergibt sich daraus folgendes Schaubild für Förderungen des BAFA:

Geld sparen mit Solar, Biomasse, Wärmepumpe und Gas-Hybridheizung

Was wird gefördert?

Bei Neubauten werden gefördert:

  • Biomasseanlagen: 35% der förderfähigen Kosten
  • Wärmepumpenanlagen: 35% der förderfähigen Kosten
  • Solarkollektoranlagen: 30% der förderfähigen Kosten

Voraussetzung für die Förderfähigkeit ist, dass die Anlagen die entsprechenden technischen Mindestanforderungen erfüllen.

Bei Bestandsbauten werden gefördert:

Bei bestehenden Gebäuden sind zahlreiche Förderungen möglich. Voraussetzung ist, dass im Gebäude "zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits seit mehr als 2 Jahren ein Heizungs- bzw. Kühlsystem in Betrieb genommen war, das ersetzt oder unterstützt werden soll".

  • Hybridheizungen
    • EE-Hybridheizungen: bis zu 35% der förderfähigen Kosten
    • Gas-Hybridheizungen: bis zu 30% der förderfähigen Kosten
  • „Renewable Ready“ Gas-Brennwertheizung: bis zu 20% der förderfähigen Kosten
  • Solarkollektoranlagen: bis zu 30 % der förderfähigen Kosten
  • Biomasseanlagen: bis zu 35% der förderfähigen Kosten
  • Effiziente Wärmepumpenanlagen: bis zu 35% der förderfähigen Kosten
  • Austauschprämie für Ölheizungen
    • Heizungen mit ausschließlich erneuerbaren Energien: 45 % der förderfähigen Kosten
    • Heizungen mit sowohl erneuerbaren Energien als auch Erdgas: 40 % der förderfähigen Kosten

Austauschprämie für Ölheizungen

Ab jetzt wird das Austauschen Ihrer alten Ölheizung gegen eine neue, klimafreundliche und effiziente Anlage mit der Austauschprämie für Ölheizungen zusätzlich gefördert.

Haben Sie eine alte Ölheizung? Dann können Sie beim Austausch sogar bis zu 45 % Ihrer Investitionskosten als Zuschuss erhalten.

  • Ersetzen Sie Ihre alte Ölheizung durch eine Heizung, die komplett mit erneuerbaren Energien betrieben wird, können Sie einen Zuschuss in Höhe von 45 % der Investitionskosten erhalten (zum Beispiel durch eine Wärmepumpe).
  • Ersetzen Sie Ihre alte Ölheizung durch eine Gas-Hybridheizung mit einem Erneuerbaren-Energien-Anteil von mindestens 25 % erhalten Sie einen Investitionszuschuss von 40 % (Beispiel: Einbindung von Solarthermie).

Erzeugung von Strom

Förderung von Photovoltaikanlagen, Wasserkraftanlagen, Windkraftanlagen

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist das zentrale Förderinstrument für die Stromerzeugung aus Regenerativen Energien. Ziel ist, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung bis 2050 auf mindestens 80 Prozent zu erhöhen. Das EEG garantiert Ihnen als Anlagenbetreiber die Abnahme Ihres Stroms zu festgelegten Preisen. Die Vergütung wird für einen Zeitraum von 20 Jahren gewährt. Ist Ihre Anlage gut geplant und wird optimal betrieben, sichert das EEG so ihre Refinanzierung plus angemessene Rendite. zu den Fördersätzen für Solarstrom

Die KfW fördert eine Investition in Photovoltaikanlagen unter bestimmten Umständen mit einem äußerst zinsgünstigen Kredit. zum Kredit der KfW

Außerdem haben Sie mit einer Photovoltaikanlage die Möglichkeit, Strom ins allgemeine Stromnetz einzuspeisen. zu den Fördersätzen auf der Seite der Bundesnetzagentur

Zusätzlich empfehlen wir, Ihre Daten in die Förderdatenbank einzugeben. Dort werden Ihnen dann alle passenden Förder­programme ausgegeben. Auch die Förderprogramme der einzelnen Bundesländer werden dabei berücksichtigt. zur Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie


Weiterführende Links


Wichtiger Hinweis: Alle Angaben zu den Fördermitteln auf unserer Seite erfolgen ohne Gewähr.

HINWEIS: Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist die ieQ-systems GmbH & Co. KG